BREXIT – Ja ◦ Nein ◦ Vielleicht?

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BREXIT ZOLL

Was wird mit dem Zoll?ATLAS AES Ausfuhranmeldung Ausfuhrmeldungen BREXIT Export ERP-System SelectLine Myfactory Zoll

Seit fast drei Jahren steht der BREXIT im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Die für den Vorgang verantwortlichen Akteure waren bisher nicht in der Lage, eine klare und vor allem tragfähige Lösung in diesem Kapitel herbeizuführen. Zum 12. April dieses Jahres sollten das Vereinigte Königreich und die EU getrennte Wege in die Zukunft beschreiten. Faktisch in letzter Sekunde wurde das Ansinnen dann doch abgesagt. Das große Chaos ist damit vorerst abgewendet, die gewünschte Klarheit bleibt aber weiterhin nur ein Traum.

Exportierende Unternehmen sind deshalb weiter gut beraten, sich darauf einzustellen, dass Großbritannien mittelfristig zu einem »Drittland« werden wird. Ausfuhren in diese Region sind dann in der gleichen Art zu behandeln und anzumelden, wie beim Handel mit der Schweiz, Norwegen, den USA oder auch China.

Mit einem Export-Volumen von über 82 Mrd. Euro (Stand 2018) ist das Vereinigte Königreich unser fünftwichtigster Handelspartner, nach den USA, Frankreich, der VR China und den Niederlanden. Nach dem Verlassen der EU sind alle Exporte nach UK zollrechtlich ordnungsgemäß zu deklarieren.

Vorbereitung ist angesagt

Mit der Vertagung des Austritts haben wir deshalb nur Zeit gewonnen, die hierfür erforderlichen Vorkehrungen zu treffen. Handeln ist also dringend angeraten, so dies noch nicht geschehen ist. Hiervon besonders betroffen sind Unternehmen aus den Bundesländern Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, da diese Waren und Leistungen jeweils im Umfang zwischen 10 und 13 Mrd. Euro nach UK liefern.

Es ist davon auszugehen, dass die großen Player ihre Hausaufgaben bereits erledigt und alle organisatorischen sowie technischen Veränderungen für die neuen politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen vorgenommen haben. Unternehmen dieser Größenordnung verfügen im Regelfall über ERP- und Logistik-Systeme, welche die Zoll-Anmeldung von Lieferungen in Nicht-EU-Länder von Haus aus integral unterstützen. Kleinunternehmen und Mittelständler, die nicht dem ERP-Main-Stream folgen und bisher keine Exporte in Nicht-EU-Staaten vollzogen haben, stehen häufig vor größeren Herausforderungen, da ihre ERP-Lösungen in vielen Fällen keine integrale Export-Anmeldefunktion besitzen. Neben dem Aufbau des zollfachlichen Export-Know-hows sind deshalb auch noch die technischen Hürden der Anbindung an den Zoll zu überwinden.

portaZa hilft

Unsere vom Zoll zertifizierte Lösung »portaZa« kann hier die dringend benötigte Hilfestellung leisten. Mit geringem Aufwand bieten wir für nahezu jedes ERP-System eine direkten Weg zur elektronischen Ausfuhranmeldung beim Zoll – unkompliziert, rechtssicher und universell.

Sprechen Sie mit uns, wenn Sie in Ihrem Unternehmen Handlungsbedarf haben! Wir unterstützen Sie in allen technischen Fragen sowie bei der erforderlichen Registrierung als ausführendes Unternehmen beim Zoll.

Selbstverständlich können Sie uns auch telefonisch unter 06151-36230 (Frau Gizzi) kontaktieren.

Wir freuen uns auf und über Ihren Anruf!